Medizinische Cannabisblüten

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Cannabis Blüten oder Extrakt?

Blüten oder Extrakt?

Der Begriff Medizinalcannabis umfasst sowohl Cannabisblüten als auch Cannabisblütenextrakte sowie Medikamente, die aus den Bestandteilen der Cannabispflanze hergestellt werden. 

Dem Patienten bzw. der Patientin stehen somit vor allem zwei Arten zur Verfügung, ihr Medizinalcannabis einzunehmen: Inhalation (Aufnahme über die Lunge), wie sie in aller Regel bei der Verordnung von Cannabisblüten erfolgt oder die orale Einnahme (Aufnahme über Magen-Darm-Trakt), die vor allem bei Cannabisextrakten eine Rolle spielt. Bei Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Cannabis Apotheke.

Inhalation von Cannabis

Bei der Inhalation von Cannabisblüten, die immer durch Vaporisierung (Verdampfung) in einem medizinischen Vaporisierer erfolgen sollte, gelangen die aktiven Inhaltsstoffe aus der Blüte über die Lunge direkt in den Blutkreislauf – der Wirkeintritt erfolgt hierbei schon nach wenigen Sekunden bis Minuten und hält dann ungefähr zwei bis drei Stunden an.

Durch die orale Einnahme von z. B. Cannabisextrakten erfolgt die Aufnahme der Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt. Dabei kommt werden die Inhaltsstoffe zunächst  in der Leber verstoffwechselt (der sog. First-pass-Effekt) bevor sie schließlich in den Blutkreislauf gelangen. Der Wirkeintritt erfolgt ca. 30 bis 90 Minuten nach der Einnahme, also deutlich später als nach Inhalation. Die Wirkung kann dann allerdings bis zu acht Stunden und länger andauern.

Medizinische Cannabis Blüten

Voraussetzungen für die Verschreibung medizinischer Cannabisblüten

Seit der Cannabis Legalisierung zu medizinischen Zwecken im Jahr 2017 dürfen Ärzt:innen medizinisches Cannabis laut § 31 Absatz 6 SGB V ohne Ausnahmegenehmigung verordnen. Medizinalcannabis kann in einer der drei folgenden Darreichungsformen verschrieben werden:

  • Medizinische Cannabisblüten
  • Cannabisextrakte
  • Cannabinoidbasierte Arzneimittel

Als Voraussetzung für die Verschreibung von Medizinalcannabis nennt das Gesetz eine schwerwiegende Erkrankung, die nicht mit den üblichen Therapien behandelt werden kann und für die der Einsatz von Cannabis als erfolgversprechend gilt.

Ob eine Behandlung mit Medizinalcannabis im Einzelfall sinnvoll ist und als Darreichungsform etwa medizinische Cannabisblüten infrage kommen, entscheiden Patient:innen und Ärzt:innen gemeinsam.

Welche Cannabisblüten auf Rezept?

Die Anzahl der Cannabissorten ist aufgrund von Kreuzungen quasi unendlich. Da medizinische Cannabissorten strikten Regulierungen unterliegen, zeichnen sich medizinische Cannabisblüten speziell jedoch durch einen sehr hohen Qualitätsstandard aus.

Die Unterscheidung in Indica vs. Sativa galt seit der Klassifizierung verschiedener Hanfsorten im 18. Jahrhundert. Während sich diese weiter hartnäckig hält, liefern neuere Studien jedoch Anhaltspunkte dafür, dass die klassische Einteilung überholt ist und allenfalls als Richtwert dienen sollte.

Vielmehr gilt inzwischen die Einteilung verschiedener Cannabisblüten nach chemischen Cannabinoid- und Terpenprofilen in die sogenannten Chemovare als entscheidend.

Da für die medizinische Behandlung vor allem THC und CBD eine entscheidende Rolle spielen, kann grob zwischen THC-dominanten, CBD-dominanten und ausgewogenen Blüten differenziert werden.

Die Frage nach der passenden Cannabissorte für verschiedene Indikationen kann nicht pauschal beantwortet werden, da die Wirkung von Patient:in zu Patient:in individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Was ist der Unterschied zwischen medizinischem Cannabis und Cannabis?

Da medizinische Cannabisblüten streng reguliert sind, zeichnen sie sich durch ihre pharmazeutische Qualität aus. So werden deren Cannabinoid- und Terpengehalte strikt überwacht und eventuelle Verunreinigungen ausgeschlossen.

Für die kontrollierte Abgabe von medizinischem Cannabis aus deutschem Anbau an die Apotheken rief das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 2017 eigens eine Cannabisagentur ins Leben. Auch die Einhaltung arzneimittel- und betäubungsmittelrechtlicher Vorgaben von aus dem Ausland importiertem Cannabis wird behördlich geprüft.

Medizinische Cannabisblüten: Darreichung, Wirkeintritt und Wirkdauer

Als empfohlene Darreichungsform für medizinische Cannabisblüten gilt das Verdampfen mittels eines Vaporizers. Durch die Inhalation kann die Wirkung innerhalb von Minuten eintreten, was etwa für Schmerzpatient:innen von großem Vorteil ist.

Bei der Inhalation medizinischer Cannabisblüten hält die Cannabis Wirkung etwa zwei bis drei Stunden lang an. Zum Vergleich: Bei der oralen Einnahme von Cannabisextrakten oder cannabinoidbasierten Arzneimitteln geht man von einer Wirkdauer von vier bis acht Stunden aus.

Da bei medizinischen Cannabisblüten, im Gegensatz zu anderen Darreichungsformen, das natürliche Cannabinoid- und Terpenprofil in seiner Breite weitgehend erhalten bleibt, können Patient:innen potenziell vom Entourage-Effekt, der Wechselwirkung verschiedener Cannabinoide und Terpene, profitieren.

Die große Auswahl an Cannabissorten mit verschiedenen Wirkstoffprofilen bietet bei der Behandlung mit medizinischen Cannabisblüten die Möglichkeit einer passgenauen Therapie. Dies bedeutet jedoch auch, dass zunächst die passende Sorte für die Anwendung gefunden werden muss.

Wie findet man die passenden medizinischen Cannabisblüten für die Behandlung?

Der Effekt medizinischer Cannabisblüten hängt zu einem großen Teil vom chemischen Profil, dem Chemovar, ab. Dass dieses dank technischer Fortschritte inzwischen präzise bestimmbar ist, ermöglicht eine einfachere Ermittlung der passenden Cannabissorte.

Dennoch erfordert das Finden der individuell passenden Sorte medizinischer Cannabisblüten nach wie vor ein wenig „Trial and Error“. Hier kann es von Vorteil sein, wenn behandelnde Ärzt:innen beziehungsweise Apotheker:innen bereits auf Expertise in der Behandlung mit Medizinalcannabis und insbesondere entsprechenden Blüten zurückgreifen können.

Haben Ärzt:innen und Patient:innen gemeinsam die passende Sorte und Dosierung medizinischer Cannabisblüten gefunden, können Patient:innen von den Vorteilen einer individualisierten Therapie profitieren. Möglich ist auch die Kombination mehrerer Cannabissorten, wie etwa einer Sorte am Morgen mit einer anderen Sorte an Blüten für den Abend.

Rezept über medizinische Cannabisblüten einlösen

Da Cannabis unter die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung fällt, wird es über ein Betäubungsmittelrezept (BtM-Rezept) verschrieben. Wurde anstelle der Krankenkasse der Hinweis „Privat“ eingetragen, handelt es sich um ein Rezept für Selbstzahler.

Auf den ersten Blick ist das BtM-Rezept erkennbar an seiner gelben Farbe. Wichtig für Patient:innen: Ab dem Tag seiner Ausstellung kann es nur innerhalb von sieben Tagen eingelöst werden. Das Cannabis Rezept einlösen können Patient:innen, wie jedes andere Rezept, sowohl in Online-Apotheken als auch in Apotheken vor Ort.

In welcher Form werden medizinische Cannabisblüten abgegeben?

Medizinische Cannabisblüten werden von den Apotheken entweder als Granulat oder als ganze Blüten, sogenannte „Cannabis flos“, abgegeben. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Während ganze Blüten von den Patient:innen mithilfe eines Grinders zerkleinert werden müssen, ist die Anwendung beim zerkleinerten und abgepackten Granulat einfacher. Allerdings oxidieren granulierte Cannabisblüten schneller, können also schneller ihre Wirkung einbüßen.

Was Kosten Apotheke Cannabisblüten? Stand: November 2022

Nach derzeitigem Stand hängt der Preis von medizinischen Cannabisblüten stark davon ab, ob diese ursprünglich aus Deutschland oder dem Ausland stammen. Die Kosten werden entweder von den Patient:innen getragen oder von der Krankenkasse übernommen.

Da das BfArM mit den Herstellern von Cannabis aus deutschem Anbau vertraglich einen maximalen Abgabepreis an Apotheken von 4,30 Euro pro Gramm vereinbart hat, liegen die Abgabepreise für Patient:innen derzeit bei etwa 10,30 Euro pro Gramm. Aus dem Ausland importiertes Cannabis ist für die Apotheken deutlich teurer, was sich entsprechend auf die Abgabepreise an Patient:innen auswirkt. Der Anteil von Cannabis aus deutschem Anbau am Markt ist jedoch begrenzt: Im Juni 2022 machte er hierzulande weniger als ein Viertel des Gesamtmarktes aus.

Unabhängig von der Herkunft der medizinischen Cannabisblüten werden Aufschläge fällig, wenn die Blüten verarbeitet, also etwa zerkleinert, neu portioniert oder gesiebt werden.

Liegt eine ärztliche Verordnung über medizinisches Cannabis vor, können Patient:innen bei der Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Wird ein entsprechender Antrag abgelehnt oder gar nicht erst gestellt, besteht die Möglichkeit der Verschreibung von Cannabis auf Privatrezept. Hier tragen Patient:innen die Kosten für die Behandlung mit medizinischen Cannabisblüten selbst.

Behandlung mit medizinischen Cannabisblüten: Alternative Darreichungsformen

Medizinisches Cannabis kann nicht nur anhand medizinischer Cannabisblüten, sondern auch anhand von Cannabisextrakten oder anderer cannabinoidbasierter Arzneimittel verabreicht werden. Die verschiedenen Darreichungsformen von medizinischem Cannabis entfalten ihre Wirkung alle über das körpereigene Endocannabinoidsystem, unterscheiden sich aber unter anderem in Wirkeintritt und -dauer. Sie ermöglichen es, die Therapie mit Medizinalcannabis noch passgenauer zuzuschneiden.

Zu den wohl bekanntesten cannabinoidbasierten Arzneimitteln gehören neben Sativex® Canemes® und Dronabinol.

Während es sich bei Sativex® um ein Mundspray mit CBD- und THC-Cannabisextrakten handelt, das unter anderem bei Patient:innen mit Multipler Sklerose Anwendung findet, wird Canemes® (Wirkstoff: Nabilon) etwa bei Übelkeit und Erbrechen in Folge einer Chemotherapie angewandt. Bei Letzterem handelt es sich um eine synthetische Form des Cannabinoids THC, das in Form von Kapseln oral eingenommen wird. 

Als weiteres Beispiel für cannabinoidbasierte Arzneimittel ist Dronabinol zu nennen, welches in Tropfenform verabreicht wird und den Einzelwirkstoff THC enthält. Zu seinen Anwendungsfeldern gehören neben Übelkeit und Erbrechen durch eine Chemotherapie unter anderem Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust bei HIV/AIDS-Patienten.